Der neue JIMA- (Japan Inspection Instruments Manufacturers' Association) Auflösungstest JIMA RT RC-05 erlaubt die Bestimmung von Brennflecken bei höherer Leistung. Auflösungen zwischen 3 und 50 Mikrometern können anhand von Linienbündeln nachgewiesen werden. Dies entspricht in etwa Brennfleckgrößen zwischen 6 und 100 Mikrometern.

Die regelmäßige Kalibrierung hochauflösender Röntgenanlagen ist eine wichtige Voraussetzung zur Sicherstellung der Qualität von Testergebnissen und Produkten. Häufig eingesetzte Werkzeuge zur Vermessung der Brennfleckgrößen von Mikrofokus-Röntgensystemen sind Auflösungstests. Diese nur wenige Mikrometer großen Strukturen werden genutzt, um die maximale Auflösung einer Röntgenanlage zu bestimmen, oder um Aussagen über die Auflösung bei unterschiedlichen Leistungen zu treffen.

In Kombination erlauben die beiden nun verfügbaren Auflösungstest die Kalibrierung und Vermessung von Röntgenanlagen, die über eine große Flexibilität hinsichtlich Leistung und Brennfleckgröße verfügen. So ermöglichen z.B. X-RAY WorX Transmissionsröhren vom Typ XWT-160-THE Auflösungen zwischen 2 und und 25 Mikrometern bei Leistungen bis zu 80 Watt. Dieser Nachweis kann nun auf konsistente Weise vereinheitlicht werden, ohne auf unterschiedliche Normen zurück zu greifen.

Der neue Auflösungstest JIMA RT-RC-05 kann - ebenso wie der JIMA RT-RC-02B - über X-RAY WorX bezogen werden.

JIMA-RT-RC-05-Layout JIMA_Layout-and_Case_RT_RC05

JIMA Testchart RT-RC-05 (erstes Bild) und JIMA-Layout inklusive Verpackung (zweites Bild)